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Warum ein Shooting im Herbst so schön ist!




Viele Tierbesitzer warten auf den Sommer, um sich ein Fotoshooting zu gönnen.

Klar, der Sommer ist schön warm, die Tage sind lang und alles grünt und blüht bunt. Die Heide steht in voller Pracht und für Wasserfotos muss man nicht zittern.

Der Sommer ist aber auch mit einigen Hindernissen bestückt: das Licht ist ziemlich hart und grell und man hat nur ganz früh morgens (5.00 Uhr) oder sehr spät abends (22.00 Uhr) kurze Zeit sanftes Licht. Dazu kommen dann noch die kleinen nervigen Insekten, wie Mücken, Bremsen und Fliegen. Das macht es weder für den Besitzer noch das Tier angenehm, innige Bilder entstehen zu lassen.


Aber was bietet einem nun der Herbst für Vorteile und vielleicht auch Nachteile?


Was sicher für jeden ein großer Vorteil sein mag, ist der spätere Sonnenaufgang zu humanen Uhrzeiten. Da die Tage schon zum Beispiel im Oktober deutlich später beginnen, muss man den Wecker nicht schon um halb vier stellen, sondern kann sich da nochmal ganz entspannt umdrehen mit der Bettdecke übern Kopf.


Ganz besonders mag ich das Licht und die Wetterbedingungen im Herbst! Die Sonne steht schon etwas tiefer den ganzen Tag über und somit wirkt das Licht schon weicher als im Sommer. Harte Sonnenstrahlen und grelle Himmel weichen langsam einer sanften, kühleren Stimmung. Zu dieser Jahreszeit hat man auch häufiger das Glück, gerade bei einem Morgenshooting, Nebel oder leichten Frost als schönes Bildelement zu nutzen. Dadurch kann ein Foto richtig mystisch wirken und hat gleich etwas Besonderes an sich.


Der Herbst bringt zusätzlich etwas Geniales mit sich – die kleinen Nervensägen (Mücken und co.) verschwinden nach und nach. Man kann sich also ganz in Ruhe mit seiner Fellnase positionieren ohne geplagt zu werden.


Die Farben! Was bringen die Herbstmonate für schöne Farben mit?! Das ist natürlich reine Geschmackssache, ob man eher farbenfrohe Bilder oder einen bräunlich-rötlichen Look mag. Mir persönlich gefallen die reduzierten Töne sehr gut. Ein passendes Outfit lässt sich auch schnell und leicht finden. Leder Boots und Jeans mit Gürtel und einem schönem schlichten Pulli, großer Schal und vielleicht noch ein Strick Cardigan dazu, wenn es doch schon kälter ist. Zack - das perfekte Herbstoutfit steht, es ist gemütlich, hält warm und sieht toll aus.



Natürlich bringen die Monate September, Oktober und November auch ein paar Nachteile für den ein oder anderen mit sich. Die Zeit für ein Fotoshooting mit luftigem Kleid im Wasser neigt sich dem Ende zu und die geliebten Pferde bereiten sich mit dickerem Fell auf den Winter vor. Nicht jeder Besitzer möchte ein edles Ross mit Plüschfell fotografieren lassen. Aber aus Erfahrung kann ich jedem sagen, eure Vierbeiner sehen auch mit einem leicht dickeren Fell wunderschön aus!


Manche Tierbesitzer verzichten auch auf ein Herbstshooting, weil es in dieser Jahreszeit doch schon mal öfter regnen kann und die ganze Wetterlage häufiger mit Wolken versehen ist und ein wenig grauer wirkt. Seid unbesorgt! Ein Regenshooting klingt im ersten Moment vielleicht nicht so schön, aber sieht mit leichten Sonnenstrahlen oder tiefen Wolken sehr dynamisch aus! (Wer bei Instagram ein wenig am Stöbern ist, kann z.B. gerne mal bei Alexandra Evang vorbeischauen – dort findet ihr so manche Regenbilder, die einen überzeugen)


Nun, ich denke damit habe ich doch recht gute Argumente geliefert und vielleicht den einen oder anderen zu einem Herbstshooting verleiten können.


Falls ihr andere Meinungen oder Erfahrungen dazu habt, schreibt sie mir super gerne in die Kommentare. Ich bin gespannt, warum ihr den Herbst für ein Shooting mögt oder vielleicht auch nicht so mögt. Welche Jahreszeit ist dann eure Liebste?


Liebe Grüße die Leo



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